Über uns
Woher wir kommen
Mode war für uns schon lange vor STOOR Teil unseres beruflichen Alltags. Irgendwann kam die Frage dazu, ob schöne Produkte nicht auch anders entstehen können.
2016 haben wir mit STOOR begonnen – mit der Idee, einen Ort für Mode zu schaffen, an dem Stil, Qualität und Verantwortung selbstverständlich zusammengehören. Nicht als Gegenentwurf zu schöner Mode. Sondern aus der Überzeugung, dass sich beides nicht ausschliessen muss.
Heute sehen wir vieles differenzierter als damals. Perfekte Produkte haben wir in all den Jahren keine gefunden. Dafür viele Menschen, Marken und Ideen, die zeigen, dass kleine Entscheidungen durchaus etwas bewegen können.
Geblieben ist vor allem die Freude an Mode. An Materialien, guten Schnitten und Produkten, die nicht nur beim ersten Tragen überzeugen, sondern lange Teil des Alltags bleiben.
Wie wir auswählen
Schöne Dinge gibt es viele. Uns begeistern vor allem jene, die auch schön gemacht werden.
Deshalb schauen wir nicht nur darauf, wie etwas aussieht, sondern auch, wie es entsteht. Material, Verarbeitung, Passform und die Menschen dahinter gehören für uns genauso dazu wie Stil und Qualität.
Was Du bei STOOR findest
Wir mögen Kleidung, die häufig, gerne und immer wieder getragen wird.
Deshalb findest du bei uns bewusst kuratierte Mode und Accessoires – mit Materialien, Schnitten und Farben, die sich gut anfühlen und im Alltag überzeugen.
Im Sortiment stehen nicht möglichst viele Optionen, sondern Produkte, von denen wir glauben, dass sie lange Freude machen und ihren Platz im Kleiderschrank verdienen.
Und wir beraten so, wie wir es selbst mögen: greifbar, ehrlich und auf Augenhöhe.
Für alle die es genauer wissen wollen:
Fragen die uns häufig gestellt werden
Zuerst muss ein Produkt gefallen. Stil, Qualität, Material und Komfort gehören für uns genauso dazu wie die Geschichte dahinter. Denn das nachhaltigste und fairste Produkt bringt wenig, wenn es am Ende niemandem gefällt und liegen bleibt.
Gleichzeitig überzeugt uns auch die schönste Kollektion nicht, wenn wir nicht hinter der Art stehen können, wie sie hergestellt wird.
Deshalb braucht es für uns beides: Produkte, die wir gerne tragen würden, und Marken, mit denen wir gerne zusammenarbeiten. Stil und Haltung schliessen sich nicht aus – im Gegenteil.
Wir wählen Produkte und Labels deshalb nicht aufgrund einer einzelnen Zertifizierung oder anhand einer fixen Checkliste aus. Transparenz, Verantwortung und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln, sind für uns mindestens genauso wichtig wie Design, Qualität und Tragekomfort.
Weil eine grössere Auswahl nicht automatisch die bessere Auswahl ist.
Schöne Produkte und spannende Marken gibt es viele. Trotzdem gehen wir selektiv vor und wählen bewusst aus, was zu STOOR passt. Wir möchten kein Marktplatz mit möglichst vielen Optionen sein, sondern ein Sortiment bieten, hinter dem wir stehen und das stimmig ist.
Dabei geht es nicht nur um Materialien, Produktionsbedingungen oder Zertifizierungen. Genauso wichtig sind für uns Stil, Qualität, Passform und die Frage, ob ein Produkt auch langfristig Freude macht.
Deshalb entscheiden wir uns manchmal bewusst gegen eine Marke, obwohl sie vieles richtig macht. Und umgekehrt nehmen wir neue Marken auf, wenn wir das Gefühl haben, dass sie gut zu STOOR und unserer Kundschaft passen.
Unser Sortiment und unsere Marken verändern sich mit der Zeit. Nicht weil wir jedem Trend folgen möchten, sondern weil wir neugierig bleiben, hinterfragen und uns weiterentwickeln wollen.
Gleichzeitig gilt für uns auch hier, was wir von unseren Lieferanten erwarten: Langfristige Partnerschaften und eine enge Zusammenarbeit schaffen Vertrauen, Perspektiven und Mehrwert – für alle Beteiligten.
Fair produziert bedeutet für uns weit mehr als die Einhaltung einzelner Standards oder Vorgaben.
Ein Kleidungsstück besteht aus vielen verschiedenen Schritten: von der Rohstoffherstellung, über das Spinnen, Weben oder Stricken bis hin zum Färben, Veredeln und Konfektionieren. Aus diesem Grund betrachten wir nie nur einen einzelnen Aspekt eines Produkts, sondern versuchen das Ganze zu verstehen.
So gibt es aus unserer Sicht auch keine einfache Definition von «fair produziert». Arbeitsbedingungen, Materialwahl, Umweltbelastung, Transparenz und langfristige Partnerschaften spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Bereitschaft, Verantwortung für die gesamte Wertschöpfungskette zu übernehmen.
Deshalb arbeiten wir bevorzugt mit Marken zusammen, die offen über diese Zusammenhänge sprechen, ihre Lieferketten kennen und bereit sind, Prozesse laufend zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.
Fair produziert ist für uns weniger ein Zustand, den man irgendwann erreicht, sondern vielmehr die Haltung, Verantwortung zu übernehmen und sich kontinuierlich zu verbessern.
Theoretisch ja. Aber das perfekte Produkt, das ausschliesslich positive Auswirkungen hat, gibt es aus unserer Sicht (noch) nicht.
Deshalb suchen wir vor allem nach Produkten und Marken, die sich nicht mit dem Status quo zufriedengeben. Uns interessieren Hersteller, die ihre Kollektionen entlang der gesamten Lieferkette kontinuierlich fairer, nachhaltiger und transparenter gestalten möchten.
Wir sind überzeugt, dass viele kleine und durchdachte Entscheidungen einen Unterschied machen können. Wer Prozesse regelmässig hinterfragt und bereit ist, neue Wege zu gehen, verbraucht weniger Ressourcen, verkürzt Transportwege und schafft bessere Bedingungen für die Menschen entlang der Lieferkette.
Gleichzeitig müssen uns die Produkte auch stilistisch überzeugen. Daher wählen wir Marken aus, die für uns beides vereinen: Produkte, die wir gerne tragen würden, und eine Art zu arbeiten, hinter der wir stehen können.
Dabei bevorzugen wir natürliche und ökologische Materialien, achten auf faire Arbeitsbedingungen und arbeiten mit Marken zusammen, die ihre Verantwortung ernst nehmen und bereit sind, sich weiterzuentwickeln.
Zertifizierungen können eine hilfreiche Orientierung sein. Sie machen bestimmte Standards sichtbar und helfen dabei, Materialien, Lieferketten oder Produktionsbedingungen besser nachvollziehen zu können.
Gleichzeitig wissen wir aus Erfahrung, dass kein Siegel und keine Zertifizierung die ganze Geschichte eines Unternehmens erzählen kann. Wie Verantwortung gelebt wird, wie mit Herausforderungen umgegangen wird oder wie ernsthaft an Verbesserungen gearbeitet wird, lässt sich nur bedingt messen.
Deshalb verlassen wir uns nicht ausschliesslich auf Labels und Zertifikate. Für uns ist genauso wichtig, wer hinter einer Marke steht und wie offen über Entscheidungen, Herausforderungen und Entwicklungsschritte gesprochen wird.
Über die Jahre haben wir viele Gründer, Produzent und Markenverantwortliche persönlich kennengelernt. Dabei entsteht oft ein Eindruck, den keine Zertifizierung ersetzen kann. Man merkt, ob Verantwortung lediglich kommuniziert wird oder ob sie tatsächlich Teil der Unternehmenskultur ist.
Zertifizierungen sind für uns daher ein wichtiges Werkzeug – aber nicht das einzige. Uns interessieren Marken, die transparent arbeiten, bereit sind, dazuzulernen und ihre Prozesse regelmässig hinterfragen. Denn Perfektion lässt sich nicht zertifizieren. Die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln, oft schon.
Ja. Aber nicht so, wie man vielleicht vermuten würde.
Länder wie Portugal geniessen einen guten Ruf, während Produktionen in Indien, China oder Bangladesch häufig kritisch betrachtet werden. Die Realität ist jedoch meist deutlich komplexer.
Als europäische Marke kann es viele Vorteile haben, in Portugal zu produzieren. Die Wege sind kürzer, die Kommunikation oft einfacher und Besuche vor Ort lassen sich leichter organisieren.
Gleichzeitig entstehen viele Rohstoffe und textile Produktionsschritte ausserhalb Europas. Baumwolle wächst beispielsweise vor allem in subtropischen Regionen und ein grosser Teil des weltweiten Know-hows für Spinnen, Weben, Färben oder Konfektionieren befindet sich in Asien. Die Transportwege entstehen deshalb häufig ohnehin – unabhängig davon, ob am Ende ein Rohstoff, ein Stoff oder ein fertiges Kleidungsstück transportiert wird.
Deshalb beurteilen wir Produkte nicht in erster Linie nach ihrem Herkunftsland. Uns interessiert vielmehr, unter welchen Bedingungen produziert wird, wie transparent eine Marke arbeitet und welche Verantwortung sie für ihre Lieferkette übernimmt.
Gerade in Ländern, die lange vor allem als günstige Produktionsstandorte genutzt wurden, sehen wir grosses Potenzial, positive Veränderungen mitzugestalten. Gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne, sichere Arbeitsplätze und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen können dort oft einen besonders grossen Unterschied machen.
Entscheidend ist für uns deshalb nicht, wo produziert wird, sondern wie.
Wir bevorzugen natürliche Materialien. Trotzdem kommen bei uns auch synthetische Fasern zum Einsatz.
Denn wenn es um bestimmte Funktionen geht, gibt es bis heute kaum überzeugende Alternativen. Man stelle sich nur einmal einen Bikini oder eine Badehose aus Baumwolle vor und wie lange diese nach dem Schwimmen zum Trocknen brauchen würden. Nicht unbedingt das, was Freude macht.
Ähnlich verhält es sich bei Regenjacken, Winterbekleidung oder besonders strapazierfähigen Produkten. Wer bestimmte Funktionen erwartet, kommt häufig nicht ganz ohne synthetische Fasern aus.
Deshalb geht es für uns weniger um ein «entweder oder», sondern um einen sinnvollen Einsatz der Materialien. Wo natürliche Fasern die sinnvollere Wahl sind, bevorzugen wir diese. Wo Funktionalität im Vordergrund steht, setzen wir möglichst auf langlebige und recycelte synthetische Materialien.
Beides hat seine Vorteile.
Im Onlineshop findest du häufig auch Produkte aus früheren Kollektionen, reduzierte Einzelstücke oder Artikel, die wir aus Platzgründen nicht dauerhaft im Laden zeigen können. Gleichzeitig ist die Auswahl im Laden oft aktueller und saisonaler. Nicht zuletzt deshalb, weil wir als kleines Team nicht immer die Zeit haben, jedes einzelne Produkt zu fotografieren und im Onlineshop aufzuschalten.
Im Laden lassen sich Materialien, Farben und Passformen auch direkt erleben. Denn es kann durchaus einen Unterschied machen, einen Stoff in die Hand zu nehmen, verschiedene Waschungen nebeneinander zu sehen oder mehrere Schnitte miteinander zu vergleichen.
Dazu kommt die persönliche Beratung, bei der man vielleicht auch mal Kombinationen oder Farben probiert, auf die man alleine vielleicht nicht gekommen wäre. Oder dass man einen Schnitt anprobiert, den man selbst nie von der Stange genommen hätte – und stellt plötzlich fest, dass genau dieser richtig gut passt.
Besonders bei Jeans hilft unsere Erfahrung mit Grössen, Passformen und unterschiedlichen Stoffqualitäten. Denn nicht jede Jeans fällt gleich aus oder trägt sich gleich. Das spart oft Zeit, vermeidet Fehlkäufe und macht die Suche nach dem passenden Modell deutlich einfacher.
Ob online oder im Laden: Am Ende geht es darum, etwas zu finden, das gerne getragen wird und lange Freude macht.